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Neue Perspektiven

Bürogebäude im Prater an der Perspektivstraße, Wien

geladener Wettbewerb, IG Immobilien, 1. Preis

Bürogebäude Perspektivstraße

Prater Glacis

Auf einem 9.500 m² großen Areal in der Perspektivstraße gleich in unmittelbarer Nähe zu Prater, Messe und WU Wien befand sich bisher ein unattraktiver Parkplatz. Dieser wird in Zukunft durch eine neues Hotel vom Architekturbüro Zechner & Zechner, ein Hostel mit servisierten Appartments vom Architekturbüro nonconform und eben ein Bürogebäude von uns bebaut. „Prater Glacis“ nennt sich diese Entwicklung der ehemaligen „no-go“ Area zu einem attraktiven Praterzugang.

Bürogebäude Perspektivstraße

Nachhaltige Arbeitswelt

Das Grätzl wandelte sich in den letzten Jahren zu einer hoch attraktiven Wohngegend. Verkehrsberuhigte Sackgassen, grüne Straßenzüge und ein sympathischer Markt bieten alles was eine moderne, perfekt an die Stadt angeschlossene Wohngegend benötigt. Wichtig ist dabei auf eine Mischnutzung mit Arbeitsangeboten im Viertel zu achten. Das Stuwerviertel mit dem Praterglacis ist damit ein Paradebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung.  

Eine nachhaltige Architektur, die flexibel auf die sich rapide ändernde Arbeitswelt eingehen kann, war uns wichtig.

 

Für den Bauherren und uns soll das Bürogebäude vor allem zwei Dinge erfüllen: es soll langfristig nachhaltig sein und auf zeitgemässe Arbeitsbedingungen eingehen. Allen voran war uns die flexible Nutzung wichtig, denn Unternehmen entwickeln sich, MitarbeiterInnen gehen und kommen, die Arbeitswelt ist einem extrem schnellen Wandel unterworfen, genauso wie der Immobilienmarkt.

Bürogebäude am Wiener Prater
Grundriss Erdgeschoss
Bürogebäude am Wiener Prater
Grundriss Regelgeschoss

Licht und schöne Blicke

Durch die Fensterbänder in jedem Stockwerk ist nicht nur eine flexible Raumaufteilung möglich, sondern auch eine angenehme, gleichmäßige und natürliche Belichtung. Im Zentrum ist nur das Stiegenhaus mit den Toiletten massiv ausgeführt. So haben künftige Nutzer von sehr kleinen Büroeinheiten bis zu loftartigen Arbeitswelten alle Möglichkeiten in der Hand.

Und mit der Holzfassade wird der Wiener Prater weitergebaut.

 

Offenheit, viel natürliche Belichtung, schöne Außenräume und Terrassen waren uns ein Anliegen, um beim Arbeiten diese schöne Umgebung „an den Büroschreibtisch zu holen“.

Bürogebäude am Wiener Prater
Schnitte

Flexible Büroaufteilung

Die Grundrissform ist eine abgestufte Figur. Die rechtwinklige Abstufung entspricht dem Baukörper mit seinem Versatz zwischen den Geschossen. Die auskragenden Bürogeschoße bieten eine Überdachung der Autostellplätze. Der zentrale Erschließungskern ermöglicht eine Aufteilung von bis zu sechs Büroeinheiten auf 100m².

Frische Luft schnappen oder einfach nur den Vögeln im Prater lauschen.

 

Das Erdgeschoss ist zur Perspektivstraße großzügig verglast. Auf der einen Seite wird Gastronomie die Straße beleben, auf der anderen Seite ist die zentrale Lobby Treffpunkt im Bürohaus. Im 3. und 7. Obergeschoss befinden sich Terrassen, hier kann man Besprechungen abhalten, frische Luft schnappen oder einfach nur den Vögeln im Prater lauschen.

Bürogebäude am Wiener Prater
Ansichten

Details

Auftragsart

Geladener Wettbewerb

Auftragsumfang

Gesamte Planung

Auszeichnung

Wettbewerbsgewinn

Auftraggeber

IG Immobilien Management GmbH

Ort

Wien

Planung

2017

Realisierung

2018

Status

In Berarbeitung

NGF

4.830 m²

BGF

5.570 m²

Baukosten

7,2 Mio. €

Mitarbeiter

Barbara Hohensinn (PL), Carla Kuhn, Suvi Repo, Ajdin Vukovic

Kooperation

Statik

dsp Dorr - Schober & Partner ZT GmbH

Bauphysik

dsp Dorr - Schober & Partner ZT GmbH

Gebäudetechnik

Indutherm GesmbH,
ETP GmbH

Brandschutzplanung

Kunz GmbH

Kostenmanagement

Baumanagement Forstner GmbH,
BM Erich Forstner