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Aussicht auf Aussicht

Viertel Zwei Plus Krieau, Wien

geladener Wettbewerb

Viertel zwei plus

Städtebau

Ein langgestreckter Baukörper liegt an der Trabrennstraße, definiert eine klare Kante und nimmt die Flucht der bestehenden Bebauung (Hotel) auf. Die Anbauverpflichtung wird erfüllt. Es entsteht ein angemessenes Pendant zum WU Campus.

Die Stadtvillen streuen sich – am ersten Blick in einer willkürlichen Anordnung – über das Grundstück. Es entsteht eine lockere Komposition von insgesamt 4 Baukörpern.

An 365 Tagen 360 Grad Aussicht!

Intension des Konzepts

Ausgehend von einer einfachen rechteckigen Form wird jeweils eine Seitenlänge der Baukörper abgeschrägt und erhält dadurch seine besondere Form. Die vier Schrägseiten werden zueinander orientiert und spannen dadurch die gemeinsame Mitte auf. Ein zusammenhängendes Quartier entsteht. Die Baukörper werden zueinander in verschiedene Richtungen leicht verschoben. Es entsteht ein Wechselspiel aus engeren und weiteren Zwischenräumen. Diese sind geprägt einerseits durch eine hohe Dichte und andererseits durch eine weitläufige Großzügigkeit.

In jeder Richtung entstehen Durchwegungen. Eine größtmögliche optische Durchlässigkeit wird erzielt. Blickbeziehungen zwischen Prater und Rennbahn bleiben erhalten. Alle Richtungen – Rennbahn, Prater, WU Campus, Büroviertel – werden aufgenommen und ermöglichen eine fließende Verbindung des gesamten Areals.
Es entstehen differenzierte Sichtachsen in unterschiedlichen Qualitäten. Dies ermöglicht einen einladenden Eindruck, Übersichtlichkeit und Aufenthaltsqualität.

Die südliche Stadtvilla berücksichtigt die städtebauliche Kante der Tribüne und schafft einen grünen Puffer zum gegenüberliegenden Prater. Es entsteht ein großzügiger Freiraum und lässt genügend Spielraum für zukünftige Entwicklungen bei den Tribünen.

 

Ausblick

Alle Wohnungen sollen von den außergewöhnlichen Standortqualitäten profitieren. Das Ziel ist eine gute Orientierung für jede Wohnung mit prominenten Ausblicken. Die architektonische Umsetzung erfolgt mit einem Panorama-Glasband, das konsequent die Baukörper umwickelt und dadurch großzüge Aussichten in alle Richtungen ermöglicht.

Die Fensterbandhöhen nehmen nach unten hin zu, um mehr Licht in die Wohnräume der unteren Geschosse zu bringen. Die geschlossenen Brüstungen ermöglichen v.a. für die Erdgeschosswohnungen der Punkthäuser - zusätzlich zum Abheben - den notwendigen Schutz der Privatsphäre. Massive, durchgefärbte Betonbänder verleihen den Baukörpern ein markantes Erscheinungsbild – sowohl für die Stadtvillen als auch für den Baukörper Krieau living. Es entsteht ein eigenständiges, selbstbewusstes Ensemble in mitten der heterogenen Umgebung.

Viertel zwei plus

Freiraum

Prater - Aulandschaft
Die einmalige Lage am Prater wird zum Leitmotiv der Freiraumgestaltung: Altarme, sanfte Modellierungen, hohe Bäume, üppige Krautschichten, Wechselspiel zwischen Licht und Schatten und gestaffelte Szenerien werden Vorbild für die Atmosphäre des Viertel Zwei Plus.

Urbane Aulandschaft
Bewegungsflächen durchfließen leicht erhöhte und baumbestandene Pflanzflächen. Sie spannen Raumabfolgen auf, interpretieren und transformieren die Aulandschaft durch urbane Gestaltungsmittel und schaffen ein durchgrüntes Quartier, holen den Prater in den Wohnraum.

Farne – üppige Krautschicht und Bäume
Üppige Farne und Gräser sickern aus dem Prater in das Viertel Zwei Plus. Beschattet von Bäumen bilden sie eine dichte Pufferzone zwischen Allgemeinflächen und Stadtvillen. Schmale Wasserarme begleiten die Erschließungsflächen und nehmen zusätzlich Sickerwässer auf.

Sitzen am Wasser
Leicht erhöhte Plateaus und Sitzbänke lagern sich an die Wasserarme an. Ihre unterschiedliche Dimensionierung und Lage im Quartier schafft Ruhe- und Kommunikationsorte mit besonderem Flair. Sie sind Treffpunkt am Waldspielplatz, Liegedeck und Officeterrasse.

Liegen am Strand
Im Liegen am Stadtstrand kann man einen schönen Frühlingstag, einen heißen Sommertag im Baumschatten oder die letzte Herbstsonne genießen. Erdiger Duft, Wasser- und Naturgeräusche prägen die sinnliche Wahrnehmung.

Viertel zwei plus
Viertel zwei plus

Lichtblick

In Anlehnung an die Großzügigkeit der Treppenhäuser in der Gründerzeit sollen die vertikalen Erschließungen der Baukörper hell und einladend ausformuliert werden. 
Alle vier Erschließungskerne erhalten über Einschnitte in der Fassade und auch am Dach ausreichend Tageslicht. Zugleich gibt es unterschiedliche Ausblicke. Hohe Lufträume, Brücken und Galerien ermöglichen freundliche Erschließungsatrien. Licht, Blickbeziehungen und Übersicht schaffen ein angenehmes Entreé für jede Wohnung.

 

Erschließung

Ein markanter Einschnitt im Erdgeschoss definiert eindeutig den Zugang zu den Stiegenhäusern. Direkt im EG angeschlossen befinden sich der Kinderwagen-, Fahrrad-, und Müllraum.
Die kompakte Bauform und die innenliegenden Atrien ermöglichen eine effiziente und kurze Erschließung aller Wohnungen.
Der Aufzug und die Treppe führt auch jeweils zur Tiefgarage mit den direkt angeordneten Kellereinlagerungsräumen.

Viertel zwei plus