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Es braucht ein Dorf

Studentenheim Avenariusstraße, Nürnberg

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb, 4. Platz

Studentenwohnheime sind für viele Teil der Initiation in das akademische und erwachsene Leben. Als Orte der Gemeinschaft und selbstständigen Entfaltung können sie Studierende nachhaltig prägen. Unser Entwurf eines studentischen Wohnquartiers in Nürnberg bildet dafür die Grundlage - mit kleinteiligen, individuellen Strukturen und großzügigen gemeinsamen Freiplätzen entsteht ein buntes, urbanes Wohndorf.

Das Haus auf der Parzelle, Grundthema der Europäischen Stadt, scheint die Leitidee, nicht die Großform, nicht die Wohnmaschine.

Auszug aus dem Juryprotokoll zum Wettbewerb
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Obergeschoss

Neue Heimat, neue Freunde

Die insgesamt 400 Wohneinheiten teilen wir auf mehrere, zueinander versetzte und verschieden hohe Gebäude auf, sodass ein Quartier mit sympathischem Dorfcharakter entsteht. Im Norden begrüßt ein Vorplatz Gäste und BewohnerInnen und in der großen, freien Mitte kann man sich schnell orientieren, NachbarInnen treffen und im Freien entspannen.

Die französischen Balkone geben den Studierenden privaten Freiraum zum Sonnen, Kräuter anpflanzen und sind kommunikative Fenster ins Wohnquartier.


Der lebendige, gemeinschaftliche Puls des Studentenheims liegt in der Erdgeschosszone, wo die Gruppenräume mit großzügigen Verglasungen auf den Hof blicken. Für Studierende mit Kindern gibt es ebenerdig eine eigene Kita mit Garten, darüber Eltern-Kind-Apartments. 

Wo das Basilikum blüht

Ein Highlight, das wir uns im eigenen Studierleben auch gewünscht hätten, sind die französischen Balkone jeder Wohneinheit. Ein eigenes, privates Plätzchen zum Sonnen, Kräuter anpflanzen und Kommunikationsraum über das eigene Zimmer hinaus.

Details

Auftragsart

begrentz offener Realisierungswettbewerb

Auszeichnung

4. Preis

Auftraggeber

Studentenwerk Erlangen-Nürnberg

Ort

Nürnberg, Deutschland

Status

Idee

NGF

10.300 m²

BGF

14.000 m²

Mitarbeiter

Johannes Tiefenthaler (PL), Katarina Martonakova

Kooperation

Landschaftsplanung

EGKK Landschaftsarchitektur