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Weiterbauen am Ensemble

Onkologie Zentrum Salzburger Landeskliniken

Wettbewerblicher Dialog, 3. Platz in Arge mit Pfaffenbichler Architektur

Das Areal der Salzburger Landeskliniken liegt im Zentrum der Stadt und wächst seit dem 15. Jahrhundert stetig. Gleichzeitig wird der Universitätscampus seit Jahrzehnten erneuert, erweitert und verdichtet. Im Westen, direkt an der verkehrsberuhigten Magistrale, entsteht nun ein neues Onkologie Zentrum.

 

In Passagen und Stationen


Die Anforderungen der NutzerIn verlangten einen ursprünglich viel zu hohen Baukörper. Unser Entwurf sieht eine öffentliche Passage im Erdgeschoß vor, transparent und offen mit Restaurant, Cafeteria, Empfang und Shop. Darüber einen Sockel mit Tageskliniken, Ambulanzen und den Stationen. Die Fassade mit durchgefärbten Betonelementen greift Aspekte des historischen Bestands auf und erzählt diesen weiter. Bei der Traufhöhe des Sockels haben wir uns an der historischen Substanz orientiert, vor allem an der Höhe des ältesten Bauwerkes, dem Müllegger Tor aus dem Jahr 1607.

Am Dachgarten


Die obersten beiden Geschoße heben sich in der Materialität und mit einer Fuge vom massiven Sockel ab und springen im Osten zurück, wodurch Platz für einen großzügigen Dachgarten mit Blick auf die Altstadt geschaffen wird. Hier befindet sich die Palliativstation sowie die Aplasiestation für PatientInnen, die mit einer mehrwöchigen Verweildauer auf der Station rechnen müssen und mit schwerer, langandauernder Unterdrückung der körpereigenen Abwehr zu kämpfen haben. Uns war es ein Anliegen, für diese Menschen mit besonderen Bedürfnissen und räumlichen Anforderungen Orte zu integrieren, die Bewegung und Erholung in geschützter Umgebung ermöglichen.

Lageplan
Grundriss Regelgeschoß

Details

Auftragsart

wettbewerblicher Dialog

Auftragsumfang

Generalplanung

Auszeichnung

3. Platz

Auftraggeber

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH

Ort

Salzburg, Österreich

Planung

2020

Status

Idee

NGF

7.916 m²

BGF

11.500 m²

Mitarbeiter

Friedrich Körner, Jan Nüske