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Blicke über die Mauer

Neubau der Justizanstalt Salzburg

EU-weit offener Wettbewerb, Anerkennungspreis

Justizanstalt Salzburg

Das sternförmige Gebäude sitzt mittig am Grundstück. Dadurch können die Freiflächen maximiert werden. Um das Gebäude entstehen drei große Höfe: Wirtschaftshof, Sporthof und Besucherhof.

Die Dreiteilung ermöglicht eine ausgewogene, in alle Richtungen gleichwertige Platzierung am Gelände. Ein Baukörper zeigt Richtung Eingang. Die umlaufende Mauer öffnet sich an diesem Punkt und markiert dadurch den Vorplatz. Die erforderliche Anzahl der Stellplätze werden an der südlichen Grundgrenze situiert.

Die Justizanstalt steht als Solitär frei und dockt nur im Eingangsbereich an die Außenmauer an. Alle Funktionen sind in einem Baukörper vereint, der sich terrassenförmig nach oben entwickelt.

 

Erschließung

Über die Schleuse gelangen Kraftfahrzeuge in den Anlieferungshof für Insassen und weiter in den Wirtschaftshof. Alle Personen betreten das Gebäude über einen zentralen Eingang beim Tordienst.

Freigänger errichen über die dahinter befindliche Stiege die Haftabteilung im darüber liegenden Geschoss, Besucher warten im Anschluss an den Eingangsbereich, Justiwachebeamte gehen über den ostseitigen Gang zum Wachzimmer und den Garderoben. Verwaltungsbedienstet gelangen über die Stiege im Foyer das Untergeschoss mit den Büros.

Im Kern des Gebäudes befindet sich das Hauptstiegenhaus mit Aufzug. Dieses verbindet ausschließlich die Haftabteilungen in den Obergeschossen mit den Werkstätten und Arbeitsbereichen im Erd- und Untergeschoss. In jedem Flügel des dreisternigen Gebäudes ist eine Fluchtstiege situiert. Über diese ist auch eine alternative getrennte Wegeführung zwischen unterschiedlichen Ebenen möglich.

Details

Auftragsart

EU-weit offener Wettbewerb

Auszeichnung

Anerkennungspreis

Auftraggeber

Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Ort

Salzburg

Planung

2012

Status

Idee

NGF

13.095 m²

BGF

14.851 m²

Mitarbeiter

Wolfgang Fischer, Anna Gruber