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Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019

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Auszeichnung für das Justizgebäude Salzburg

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019
Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019
Oberes Foto (v.l.n.r.): Hannes Eigner (BIG), Imre Juhasz, Vizepräsident des Landesgerichts Salzburg, Hans-Peter Weiss von der Bundesimmobiliengesellschaft, Holger Mangesius vom Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, Bundesministerin Maria Patek, Franz&Sue Partner Christian Ambos mit Projektmitarbeitern Thomas Rögelsperger und Norbert Peller mit Juryvorsitz Roland Gnaiger.
Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019
© klimaaktiv/Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

 

Wir starten feierlich in den Herbst – unser Projekt Justizgebäude Salzburg, Umbau und Erweiterung, hat den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019 erhalten! Das Franz&Sue Projektteam um Partner Christian Ambos und Vertreter der Bundesimmobiliengesellschaft sowie des Landesgerichts Salzburg nahmen den Preis bei der Verleihung am 30. November von Juryvorsitz Prof. Roland Gnaiger und Bundesministerin Maria Patek entgegen.

Das Justizgebäude ist für uns ein Herzensprojekt, mit dem wir uns sechs Jahre lang intensiv auseinandergesetzt haben. Unsere zentrale Maßnahme, den hundert Jahre alten, labyrinthartigen Gebäudekomplex am Rande der Salzburger Altstadt zu öffnen, ist eine wesentliche städtebauliche Geste. Der nun freigelegte Innenhof ist erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich, ein verglaster Neubau ermöglicht die selbstbestimmte Orientierung. Wir haben ein niederschwelliges, bürgernahes Haus realisiert, das dem Justizsystem einer modernen Demokratie entspricht.

Franz&Sue Partner Christian Ambos


Das Projekt Justizgebäude Salzburg, das wir 2012 bei einem von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ausgeschriebenen, EU-weiten Wettbewerb für uns entscheiden konnten, wurde 2018 nach 6 Jahren Planung und Bauzeit fertiggestellt. Das 1908 am Rande der Salzburger Altstadt errichtete Justizgebäude wurde im Laufe der letzten hundert Jahre mehrfach um- und ausgebaut, mit der grundlegenden Umstrukturierung, Modernisierung und Öffnung wird der ehemals palastartige Gebäudekomplex ins 21. Jahrhundert überführt.

Noch viel mehr als die Transparenzsymbolik der Glasfassaden ist es dieses architekturgewordene Verständnis von Gericht als öffentlichem Raum, das den Justizpalast aus der Monarchie in der Demokratie und Gegenwart ankommen lässt. Das auch für Besucherinnen und Besucher zugängliche Dachcafé mit Blick auf die Festung ist da nur noch das Schlagobershäubchen obendrauf.

Prof. Roland Gnaiger, Juryvorsitz Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019


Neben dem Justizgebäude Salzburg war ebenfalls das Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen für den StAuN 2019 nominiert. Unsere „Schatzkiste Tirols“ wurde bereits mit dem Österreichischen Staatspreis Architektur und dem Fiabci WORLD Prix d‘Excellence ausgezeichnet.